Traurige und müde junge Ärztin oder Krankenschwester, die auf dem Boden sitzt und ein Handy ans Ohr hält

Aus- und Weiterbildung

Die betriebliche Suchtkrankenhilfe kann in Unternehmen unterschiedlich organisiert sein. Je nach Größe des Unternehmens, Ressourceneinsatz und auch dem betrieblichen Bedarf an Beratung und Hilfe können haupt-, neben- oder ehrenamtliche Suchtkrankenhelfer für diese Aufgabe zuständig sein. Während hauptamtliche Suchtkrankenhelfer in der Regel einen eigenen Ausbildungshintergrund aus dem Bereich der Suchtkrankenhilfe mitbringen (z.B. Sozialarbeiter, Sozial- oder Psychotherapeuten, Mediziner) sind ehrenamtliche Ansprechpersonen meist Mitarbeiter des Unternehmens, die eine zusätzliche Weiterbildung für den Bereich der betrieblichen Suchthilfe nachweisen können.

Es gibt in Deutschland verschiedene Organisationen und Einrichtungen, die Aus- und Weiterbildungskurse für betriebliche Suchtkrankenhelfer anbieten. Solche Kurse werden von DHS-Mitgliedsverbänden und teilweise von den Landesstellen für Suchtfragen angeboten. 

AWO Bundesverband

Der AWO-Bundesverband bietet Ausbildungskurse für "freiwilliges Engagement in der Suchthilfe" an. Ein thematischer Block zu "Suchthilfe am Arbeitsplatz" ist integriert. Die Weiterbildung ist auch als Bildungsurlaub anerkannt.

Kontakt:

AWO Bundesakademie
Heinrich-Albertz-Haus
Blücherstraße 62/63
10961 Berlin
Tel.: +49 30 26309-0
Fax: +49 30 26309-211
 


fdr Fachverband Drogen- und Suchthilfe e.V.

Der Fachverband Drogen- und Suchthilfe e.V. bietet seit vielen Jahren in Zusammenarbeit mit dem Thüringer Arbeitskreis Betriebliche Suchtkrankenhilfe die Fortbildung zum Suchthelfer im Betrieb an. Das Fortbildungsprogramm umfasst drei Kurswochen (90 Unterrichtseinheiten) sowie ein einwöchiges Praktikum in einer Einrichtung der Suchthilfe.

Kontakt:

Büro für Suchthilfe Erfurt
Dubliner Str. 12
99091 Erfurt
Tel.: +49 361 346 17 46
Fax: +49 361 346 20 23


Gesamtverband für Suchthilfe e.V. – Fachverband der Diakonie Deutschland

Unter dem Dach des Gesamtverbandes für Suchthilfe (GVS) bieten 25 Träger der Evangelischen Landesarbeitsgemeinschaften für Suchthilfe (ELAS)/ gliedkirchlichen Diakonischen Werken und von den angeschlossenen Selbsthilfeverbänden die Ausbildung "Freiwillige Mitarbeit in der Suchthilfe – nach GVS Standards" an. Im Modul "Beruf" wird im Curriculum der thematische Schwerpunkt auf den Kontext der betrieblichen Suchthilfe gelegt.

Eine Einführung in das Ausbildungskonzept können Sie hier einsehen, die Liste mit den Ausbildungsträgern steht Interessierten hier zur Verfügung.

Kontakt:
Gesamtverband für Suchthilfe e.V. – Fachverband der Diakonie Deutschland
Invalidenstraße 29
10115 Berlin-Mitte
Tel.: +49 30 83 001 500
Fax: +49 30 83 001 505

Die Angebote sind nach aufsteigend nach der Postleitzahl sortiert.

Grundausbildung zum ehrenamtlichen und betrieblichen Suchtkrankenhelfer (140h) des Blauen Kreuzes i. D., LV Sachsen

Kontakt
BKD LV Sachsen
01458 Ottendorf-Okrilla
Robinienstr. 36
Tel.: +49 35205 73654
FAX: +49 35205 71354

Alternativ als Wochenendschulung:
Grundausbildung zum ehrenamtlichen und betrieblichen Suchtkrankenhelfer des Blauen Kreuzes i. D., LV Sachsen (Ausbildungsangebot (120h) in 7-WE Schulungen)
Kontakt
DW Sachsen
Referat Suchtkranken- und Straffälligenhilfe
Obere Bergstr. 1
01445 Radebeul
Tel.: +49 351 8315 - 164 / -145


Fachausbildung zum betrieblichen Suchtkrankenhelfer

Die Landesstelle für Suchtfragen Schleswig-Holstein bietet eine Fachausbildung zum betrieblichen Suchtkrankenhelfer an. Durchgeführt wird der Lehrgang vom Blauen Kreuz in der Ev. Kirche, Landesverband Schleswig Holstein e.V. und von der Landesstelle für Suchtfragen in Schleswig-Holstein e.V.

Kontakt:
Landesstelle für Suchtfragen Schleswig-Holstein e.V.
Schreberweg 5
24119 Kronshagen
Tel.: 0431 / 5403 340
Fax: 0431 / 5403 355

www.lssh.de

Flyer Kurs 2019
Anmeldung Kurs 2019


Nebenamtliche Suchtarbeit im Betrieb

Die Niedersächsische Landesstelle für Suchtfragen bietet eine Qualifizierung zur "nebenamtlichen Suchtarbeit im Betrieb" an. Teilnehmer werden neben der Beratung für betroffene Beschäftigte insbesondere auch für die Unterstützung von Führungskräften und Arbeitnehmervertretungen, die mit der ungewohnten Situation angemessen umgehen wollen, geschult.

Kontakt
Niedersächsische Landesstelle für Suchtfragen
Podbielskistraße 162
30177 Hannover
Tel.: +49 511 626266-0
Fax: +49 511 626266-22

www.nls-online.de

Flyer Kurs 2019


Ausbildung zur ehrenamtlichen betrieblichen Suchthilfe

Fachstelle für Suchthilfe und Fachambulanz Mittelhessen
Gartenstraße 11
35390 Gießen
Tel.: +49 641 9 32 28-29

www.diakonie-giessen.de


MOVE- Motivierende Kurzintervention am Arbeitsplatz

Die Fortbildung MOVE kann hilfreich auch für betriebliche Suchtkrankenhelfer eingesetzt werden. Zu den Lernzielen der Fortbildung zählt niedrigschwelligen Kontakt anbieten, Betroffene in der Motivationsphase begleiten und während der Behandlungs- und Nachsorgephase wesentlich zur Stabilisierung und Sicherung des Behandlungserfolgs beitragen zu können.

Weitere Informationen und Kurstermine finden Sie hier

Kontakt
ginko Stiftung für Prävention
Kaiserstraße 90
45468 Mülheim an der Ruhr
Tel.: +49 208 30069-31
Fax: +49 208 30069-49

www.ginko-stiftung.de
www.move-trainings.de


Weiterbildung zum betrieblichen Suchtberater*in

Der Diözesan Caritasverband Regensburg bietet eine Weiterbildung zum betrieblichen Suchtberater*in an. Die Weiterbildung richtet sich an Betriebs- und Personalräte, Mitglieder der Mitarbeitervertretungen, betriebliche Sozialarbeiter/innen, Betroffene (mit ausreichender, mehrjähriger Abstinenz und psychischer Stabilität und sonstige interessierte Mitarbeiter/innen. In dem 5 Blöcke umfassenden Kurs werden umfassende Informationen zum Thema betriebliche Suchtberatung vermittelt.

Nähere Infos finden Sie unter:
www.suchthilfe-ostbayern.de/handeln


Ausbildung zum betrieblichen Suchtkrankenhelfer / zur betrieblichen Suchtkrankenhelferin

Die Ausbildung zum/r betrieblichen Suchtkrankenhelfer*in findet in Kooperation mit der Fachklinik Hase-Ems (Haselünne) statt und umfasst 90 Stunden, die in 3 Blöcken à 3,5 Tagen aufgeteilt sind. Neben der Vermittlung von Grundlagenwissen über verschiedene Suchtmittel und die dazugehörige Behandlungskette werden die Teilnehmenden auf die strukturellen und juristischen Bedingungen im Betrieb sowie ihr Wirkungsfeld als Suchtkrankenhelfende vorbereitet und erhalten eine sorgfältige Schulung in wesentlichen Formen der Gesprächsführung. Der Austausch mit Patienten, Ärzten und Therapeuten der Fachklinik sind integraler Bestandteil der Ausbildung.

Weitere Informationen finden Sie unter diesem Link

Kontakt:
Caritasverband für die Diözese Osnabrück e.V.
Marion Fröhlich
Knappsbrink 58
49080 Osnabrück
Tel.: 0541-34978-104


Ausbildung "Betrieblicher Suchtkrankenhelfer"

Friedrichsdorfer Institut für Therapieforschung und Gesundheitsfärderung e.V.
Landgrafenplatz 1
61381 Friedrichsdorf
Tel.: +49 6172/950-247

www.fit-friedrichsdorf.de 


Ausbildungsprogramm für Ansprechpartner Sucht im Betrieb

Für das Angebot der Diakonie Pfalz können Sie hier einen Flyer ansehen.

Kontakt
Diakonie Pfalz
Karmeliterstraße 20
67346 Speyer
Tel.: +49 6232 664 0
Fax: +49 6232 664 142
www.diakonie-pfalz.de


Ausbildung zum/zur Ansprechpartner/in SuchtPrävention

Das Diakonische Werk Württemberg bietet eine Qualifizierung für nebenamtliche Ansprechpartner/innen für Suchtfragen im Betrieb an. Die Ausbildung zum/zur Ansprechpartner/in SuchtPrävention richtet sich an Mitarbeitende mit Interesse an betrieblicher Gesundheitsförderung, Suchtprävention und-hilfe. Ausbildungsziele sind Kenntnissen über Suchtstoffe und Suchtverhalten, Versorgungsstrukturen, betriebliches Gesamtkonzept und Instrumente, Prävention und Gesprächsführung.

Weitere Informationen finden Sie hier

Kontakt
Diakonisches Werk der evangelischen Kirche in Württemberg e.V.
Landkreis- und Kirchenbezirksdiakonie, Existenzsicherung
Referat Suchthilfen
Heilbronner Str. 180
70191 Stuttgart
Tel.: +49 711 1656 432
Fax: +49 711 1656 49 432

www.diakonie-wuerttemberg.de