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Information und Aufklärung zu Medikamenten

Zur Information und Aufklärung zum Themenkreis Medikamente sollten gehören:

Regelmäßige Information und Aufklärung von Beschäftigten, vor allem über Wahrnehmung und Reaktion verändernde Wirkungen von Medikamenten und über die Entwicklung von Abhängigkeiten.

Information über riskanten Gebrauch von anregenden oder beruhigenden Medikamenten sowie Beratungs-, Hilfe- und Therapieangebote bei Medikamentenabhängigkeit.

Aufklärung von Führungskräften und Mitarbeiter/innen über die möglichen Gefährdungen der Arbeits- und Verkehrssicherheit bei Einnahme von Medikamenten.

Sensibilisierung von Zielgruppen mit besonderen arbeitsbedingten Anforderungen und Belastungen, z.B. Führungskräfte, Lehrkräfte an Schulen, Pflegepersonal, berufstätige Frauen, Auszubildende und Berufseinsteiger/innen.

Angebot der Beratung durch Betriebsärzte unter verhaltens- und arbeitsplatzbezogenen Aspekten, insbesondere für Personen mit spezifischen Gesundheitsproblemen oder Medikationen.

Förderung des Gesundheitsbewusstseins und Erweiterung der Gesundheitskompetenz, vor allem zur Bewältigung von Belastungen. Aufzeigen von gesunden Alternativen zum Medikamenteneinsatz.

Quelle: Wienemann, Elisabeth; Schumann, Günter (2011): Qualitätsstandards in der betrieblichen Suchtprävention und Suchthilfe der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS). Ein Leitfaden für die Praxis. S.18